Der weibliche Monatszyklus

Der Menstruationszyklus oder Monatszyklus der Frau ist ein etwa einen Monat andauernder Prozess im Körper der Frau und teilt sich in drei Phasen. Die erste Phase ist die so genannte Follikelphase, es folgen die Gelbkörperphase und die Blutung (auch Menstruation genannt).

Dieser monatlich wiederkehrende Rhythmus beginnt in der Pubertät und erstreckt sich über die gesamten fruchtbaren Jahre bis zu den Wechseljahren. Der Monatszyklus der Frau dient dem weiblichen Körper als Vorbereitung zur Befruchtung der Eizelle sowie deren Einnistung in der Gebärmutter (Plazenta).

Im Regelfall dauert der Zyklus der Frau etwa 25 Tage bis 32 Tage. Körperliche oder seelische Erkrankungen sowie hormonelle Veränderungen oder gar äußere Einwirkungen wie Stress können den Zyklus jedoch aus dem Gleichgewicht bringen. Es kann dann zu leichten Abweichungen kommen oder aber der Monatszyklus verläuft nicht mehr regelmäßig.

Infolge der Regelblutung (Menstruation) wachsen in einem der beiden Eierstöcke Follikel, also Bläschen mit mehreren Eizellen, heran. Meist wandert aber nur von einem Follikel eine dominante Eizelle beim Eisprung (Ovulation) in den Eileiter. Der Follikel wandelt sich im Eileiter zu einem runden gelben Körper (Gelbkörper), der die Hormone Östrogen und Progesteron produziert. Diese Hormone unterstützen die Einnistung der bei einem Eisprung befruchteten Eizelle in der Gebärmutter.

Bei einem regelmäßigen Zyklus lässt sich der Zeitpunkt des Eisprungs leicht berechnen. Er erfolgt in der Regel zwischen dem 12. und 14. Tag nach dem Beginn der Menstruation. Es gibt aber auch verschiedene Tests oder Rechner, mit Hilfe derer sich die fruchtbaren Tage im Monatszyklus der Frau ausrechnen lassen.

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