Der Eisprung (Ovulation)

Jede Frau hat, wenn sie gesund ist, zwei Eierstöcke, einen rechts und einen links neben der Gebärmutter. Dort reifen Monat für Monat etwa 15 bis 20 Eizellen heran, von denen während der Menstruation die am besten entwickelte Eizelle abgestoßen wird. Der Moment, in dem sich diese Eizelle dann aus dem Eierstock löst, nennt sich Eisprung oder Ovulation.

Das Wort “Sprung” im Eisprung kommt daher, dass die Haut des Bläschens (Follikel), indem die Eizelle gereift ist, beim Ablösen vom Eierstock aufplatzt, also aufspringt. Nur dadurch kann die Eizelle nach dem Eisprung im Anschluss in den Eileiter gelangen. Ob die Eizelle bei der Ovulation nun aber vom rechten oder linken Eierstock gelöst wird, ist rein willkürlich. Es ist auch nicht so, dass die Seite mit jeder neuen Menstruation wechselt.

Eine Frau ist genau in dieser Zeit, also die Tage um den Eisprung (Ovulation) herum empfängnisbereit. Das sind ihre fruchtbaren Tage. Nur um den Eisprung Tage zum

Geschlechtsverkehr genutzt werden, kann die Frau auch wirklich schwanger werden.

Planen Paare eine Schwangerschaft, ist es nicht verkehrt, die Merkmale eines Eisprungs zu kennen. Das ist zum einen der Zervixschleim, ein aus der Gebärmutter stammender Schleim, der beim Eisprung abgestoßen wird. Um sicher zu wissen, ob eine Ovulation besteht und ob vor oder nach dem Eisprung Tage zur praktischen Familienplanung genutzt werden können, kann die Frau auch ihre Basaltemperatur messen. Diese gibt Aufschluss über einen Eisprung, da die Temperatur während dieser Zeit leicht erhöht ist.

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